Aufrichtig sein...

Hallo ihr Lieben,

 

gestern Abend, kurz vorm Einschlafen, schrieb ich mit einer langjährigen Freundin.

Sie malt und zeichnet seit ein paar Jahren und ich glaube das Wort Künstlerin ist nicht zu hoch angesetzt.

Es ging um ihre Webseite, die sie gerade dabei ist einzurichten und ich bot ihr meine Hilfe an. Ein großer Wunsch von mir ist es, den neuen Kunstschuppen mit einer Ausstellung ihrer Bilder ganz offiziell einzuweihen.

 

Soviel dazu... 

 

Was ich eigentlich erzählen wollte, war, wie ich mich nach dem Kontakt mit ihr gefühlt habe. Im Mangel. Ich kenne diese alten Muster und bin mir wohl bewusst, woher sie rühren... dieses vergleichen wer es wohl weiter gebracht hat, erfolgreicher, besser war. Wirklich keine gute Energie und doch so wichtig angeschaut zu werden und dem inneren Kind in uns zu begegnen.

 

Dies tat ich...ich schaute an, merkte wie es mir leichter wurde und bald darauf war ich auch eingeschlafen.

 

In der Nacht träumte ich von Gott, er sprach mit mir und bat mich folgende Sätze festzuhalten und mit euch zu teilen. Das tat ich auch, als ich um kurz nach Mitternacht erwachte... ich nahm Zettel und Stift und notierte diese Sätze...

 

"Ich wünsche mir, dass ein gegenseitiges Aufrichten durch die Menschheit greift."

"Ich wünsche mir, dass man sich endlich sagt, wie gut oder toll der andere ist."

 

Er gab mir zu verstehen, dass er möchte, dass wir uns gegenseitig zu voller Größe aufhelfen -ohne neidisch zu sein-, nur dann kommen WIR ALLE in unser volles Leuchten.

 

Es war ein beeindruckender Traum und jeder mag glauben, was er möchte, für mich fühlt es sich absolut stimmig an.

 

Für mich ist klar, dass ich keine Verletzungen mehr aushalte, nur um so zu tun als wäre ich stark. Ich bin verletzlich und möchte nicht um jeden Preis irgendwo dazugehören, nur um dabei zu sein.

Genauso möchte ich auch nichts SCHÖNES mehr zurück halten. Wenn mich etwas berührt, was ein anderer ist, tut oder sagt, dann werde ich es mit ihm oder ihr teilen. Ich möchte der Angst in mir "nicht genug zu sein" keinen Raum mehr lassen.

Wenn Gott an mich glaubt, warum sollte ich zweifeln?

 

Ich bin TOLL, wir alle sind es und haben keinen Grund daran zu zweifeln. Ich kann fühlen, wie hell es wird, wenn ich dieses Licht in mir, diese Liebe teile... In dem wir anderen sagen, wenn sie etwas gut gemacht haben (unseren Kindern, Freunden, Eltern, Lehrern...), wenn wir ihnen sagen, dass sie leuchten, dass sie besonders sind und das wir es sehen können, leuchten wir selbst automatisch auch ein wenig heller.

 

Versucht es... Teilt was in eurem Herzen ist, ohne Angst ihr könntet etwas verlieren... Das Gegenteil ist der Fall!

 

 

Eure Antje